Fett-Weg-Spritze mit AQUALYX™ Wien

  • Doppelkinn
  • Lokale Fettdepots
  • Hängewangen
  • Bauch- und Rückenfalten 
  • Kniefalten 
  • Cellulitis
  • Mons Pubis

Wie funktioniert eine Fett-weg-Spritze?

In der ästhetischen Medizin wird PPC in der Kombination mit Desoxycholat speziell gegen lokale Fettablagerungen eingesetzt.

Die Cholesterinbausteine, aus denen die Zellmembran (Zellwand) gebildet ist, werden durch Phosphatidylcholin (PPC) aufgelöst und geben den Inhalt der Fettzelle (die Fettsäuren) frei, und ermöglicht so deren Aufnahme und Abtransport. Deoxycholat wird hierbei als biologisches Detergens verwendet, um Fettzellen und zelluläre Membranbestandteile aufzulösen.

Diese werden dann in der Leber durch eine Beta-Oxidation abgebaut.

Die Fettzelle ist irreversibel (nicht wiederherstellbar) zerstört.

 

 Behandlung

Fettlösende Substanz wird durch Injektionen in das Fett gespritzt entsprechend den Behandlungszielen des Patienten und des Arztes.

Die Behandlung dauert in der Regel 30-60 Minuten.

Viele Patienten erfahren sichtbare Ergebnisse nach zwei bis vier Behandlungen.

Bis zu sechs Behandlungen können verabreicht werden. Sobald die ästhetische Reaktion erreicht ist, wird eine erneute Behandlung nicht benötigt.

 

Behandlungsablauf mit der Fett-Weg-Spritze

Die Fett-weg-Spritze erfolgen in die Areale der Fettpolster. Um eventuelle Schmerzen zu minimieren, werden die Spritzen mit sehr feinen Kanülen nach einem bestimmtem Schema gegeben, so dass das Einspritzen kaum schmerzhaft ist. In wenigen Minuten beginnt die Anschwellung der infiltrierten Fettpolster, die bis zu einer 1 Woche andauern kann. Der genaue Zeitraum, den die Abschwellung benötigt, lässt sich nicht genau festlegen, weil dieser sehr individuell ist. Die Schwellung kann mit Rötung, Verhärtung und Muskelkater begleitet werden. Als Endergebnis der Fett-weg-Spritze werden die Fettpolster dünner, der Anzahl der Fettzellen wird verringert.

 

Wie viele Behandlungen sind nötig?

 

In der Regel reichen 2-4 Anwendungen im Abstand von jeweils 4-6 Wochen.

 

 Welche Nebenwirkungen und Komplikationen können auftreten? 

 

Insgesamt gesehen ist die Behandlung mit der Fett-weg-Spritze ein risikoarmer Eingriff in der ästhetischen Medizin. Dennoch kann es in einigen Fällen zu Komplikationen kommen. So besteht wie bei jedem Eingriff ein gewisses Risiko für Infektionen. Dies ist aber bei dem minimalinvasiven Verfahren nur sehr gering. In einigen Fällen wurde nach der Behandlung ein Sojageschmack im Mund festgestellt, der nach wenigen Tagen wieder abgeklungen ist und keine gesundheitlichen Auswirkungen hatte. Auch die Bildung von leichten Blutergüssen durch die Einstiche stellt keinen Grund zur Sorge dar.

 

Das Auftreten von

•Rötungen

•mäßige Schwellungen

•Druckschmerzen

•Juckreiz

•Empfindungsstörungen ist nach der Behandlung ganz normal.

Diese Nebenwirkungen sind sogar erwünscht, da sie die für die Lipolyse notwendige Entzündung anzeigen. Die Beschwerden können mit Schmerzmitteln gelindert werden und klingen mit der Zeit wieder ab.

Kann man sich auch selbst mit der Fett-Weg-Spritze behandeln?

 ! AUF KEINEN FALL !

Obwohl das Medikament natürliches Lecithin aus Sojabohnen enthält, kann es in den Händen von Laien Schädigungen verursachen. Durch eine falsch platzierte Injektion kann das zu Haut- oder Muskelnekrosen (Absterben der Haut oder Muskeln) führen. 

Trotz ihrer vielen Vorteile, ist die Fett-weg-Spritze nicht immer die beste Lösung.

 

Große Fettansammlungen und Übergewicht können mit dieser Form der Fettentfernung nicht behandelt werden und auch bei kleinen Fettpolstern ist die Wirkung nicht garantiert.

 

Bei einem geringen Prozentsatz der Patienten zeigt die Injektion des Wirkstoffs keinerlei Wirkung: es findet keine Lipolyse statt, das Fett wird also nicht abgebaut. Ob und in welchem Maße eine Wirkung erzielt wird, kann vor dem Eingriff nicht festgestellt werden. So ist das Ausmaß des Fettabbaus erst Wochen nach der Behandlung wirklich beurteilbar. Erst dann kann gesagt werden, ob eine weitere Sitzung von Nöten ist oder nicht. Ist dies der Fall, wird die gesamte Prozedur wiederholt.

Patienten mit Übergewicht bei Adipositas (Fettleibigkeit) sind nicht für diese Methode geeignet. Das Abnehmen ist hier die Therapie der ersten Wahl.


2. FettWegSpritze mit Enzymen

Was versteht man unter der Enzymtherapie?

Bei der Enzymtherapie werden bestimmte Enzyme in die entsprechenden Stellen injiziert oder mit anderen physikalischen Methoden eingebracht.

Enzyme sind Stoffe, die im menschlichen Körper verschiedene biochemische Regulationsmechanismen bewirken, unter anderem sind sie für den Abbau bestimmter Substanzen zuständig.

Die bei der Enzymtherapie verwendeten Enzyme sind chemisch mit den im menschlichen Körper vorkommenden Enzymen identisch, werden aber aus Bakterienkulturen (wie zB auch Hyaluronsäure oder Penicillin) hergestellt, wodurch sich ein hoher Reinheitsgrad erzielen lässt.

Welche Enzyme werden verwendet und welche Wirkungen haben sie?

 

 

LIPASE: Baut Fette (Triglyceride) ab. Dabei entstehen zunächst Glycerin und Fettsäuren, die Fettsäuren werden dann weiter abgebaut, bis als Endprodukte nur noch Wasser und Kohlendioxid übrig bleiben. Dies ist auch die natürliche Rolle der Lipase im Körper.

 

KOLLAGENASE: Baut Bindegewebsstränge aus Kollagen ab. Nach dem Abbau alten Kollagens erfolgt ein Signal zur Synthese neuer, elastischer Kollagenfasern. Dieser Kollagenabbau ist von Bedeutung bei der Behandlung der Cellulite, da die dafür typischen Dellen durch Einziehungen durch zusätzlich gebildete Kollagenfasern entstehen. Auch bestehende Narben lassen sich sehr gut mit Kollagenase behandeln.

 

HYALURONIDASE: Baut Moleküle, die der Familie der „Glykoproteine“ zuzuordnen sind, ab. Glykoproteine binden Wasser zwischen den Zellen, ihre Entfernung führt zu einer Verminderung von Wassereinlagerungen im Bindegewebe.

Was sind die Anwendungsgebiete für die Enzymtherapie?

Die Anwendungsgebiete sind sehr vielfältig.

Hauptsächlich in folgenden Fällen kann die Behandlung mit Enzymen durchgeführt werden:

  • Narben und Dehnungsstreifen
  • Reduktion von Fettpölstern im Gesicht und am Körper
  • Korrektur von nicht ganz perfekten Ergebnissen nach einer Fettabsaugung
  • Behandlung des unschönen Erscheinungsbildes der Cellulite.

Wie bereits erwähnt, kann man mit den Enzymen alle drei Hauptursachen der Cellulite beeinflussen: Fettansammlung, Bindegewebsstränge und Wassereinlagerung im Gewebe.

Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

Da es sich dabei um eine Behandlung mit natürlichen Substanzen handelt, ist sie im allgemeinen sehr nebenwirkungsarm. In Abhängigkeit von der individuellen Situation kann es zu folgenden Erscheinungen kommen, die fast immer von selbst vorübergehen:

  • Rötungen an den Einstichstellen
  • Vorübergehende (3-4 Tage) Schwellungen (abhängig von der Dosis).
  • Vorübergehende leichte Schmerzen (in diesem Fall kann ein leichtes Schmerzmittel-zB Ibuprofen-eingenommen werden)
  • selten: vorübergehender Temperaturanstieg
  • wie überall bei Injektionen: Blutergüsse, die sich im allgemeinen von selbst auflösen.

 

In welchen Fällen darf die Enzymbehandlung NICHT durchgeführt werden?

  • Schwangerschaft und Stillperiode
  • Soja-Allergie
  • Jugendliche unter 18 Jahren
  • Akute Infektionen
  • Hautentzündungen in der Umgebung des Behandlungsbereiches
  • Wenn Überempfindlichkeit oder Unverträglichkeit gegen eine Substanz vorliegt
  • wenn Sie an einer chronisch-systemeschen  Erkrankung (Autoimmunerkarnkung,
  • Diabetes, Rheuma oder Endokarditis) leiden 
  • Bestehende und durchgemachte Krebserkrankungen
  • Bekannte Neigung zur überschießenden Narbenbildung (Keloidnarben)
  • Wenn Sie oft an Angina tonsillaris leiden (Halsentzündungen) 
  • Blutungsneigung
  • wenn Sie Mittel gegen die Blutgerinnung nehmen, informieren Sie bitte Ihren Arzt.Er kann entscheiden, ob eine Behandlung für Sie geeignet ist.

Patienteninformation

     Vor der Behandlung

  • Bitte weisen Sie uns unbedingt darauf hin, wenn Sie an einer Allergie leiden oder eine Unverträglichkeit besteht (z.B. gegen Desinfektionsmittel, Latex, Pflaster, Medikamente)
  • Setzen Sie blutverdünnende Medikamente (z.B. Aspirin®, Thomapyrin®) 2 Wochen vor dem geplanten Eingriff ab. 
  • Die Injektionsbehandlung wird ambulant in der Ordination durchgeführt.
  • Vor der Behandlung erfolgt Fotodokumentation (Datenschutz garantiert).

    Während der Behandlung

  • Zuerst erfolgt die gründliche Reinigung
  • Die Behandlung dauert ca. 45-60 Minuten
  • Während der Behandlung kann es zu einem Brennen kommen

    Nach der Behandlung

  • Kleine Rötungen an der Einstichstelle sind wahrscheinlich, es können auch kleine blaue Flecken entstehen, die für einige Tage sichtbar bleiben. 
  • Bitte verwenden Sie Make-Up erst wieder nach vollständige Abheilung aller Einstichstellen. 
  • Im Anschluss an die Behandlung können Sie den gewohnten Tagesablauf wieder aufnehmen.
  • Vermeiden Sie Massagen, sportliche Aktivität, direkte Sonneneinstrahlung, Hitze (Sauna)  sowie kosmetische Behandlungen für 2 Wochen
  • Die behandelten Stellen sollen für einige Tage möglichst ruhig gehalten und keiner besonderen Mimik/Bewegung  ausgesetzt werden. An den behandelten Stellen soll ein wirkungsvoller und effizienter Sonnenschutz aufgetragen werden.

Anwendungsbeispiele:

Originalfotos, nicht bearbeitet, Dr. Miraval`s Eigentum


Kosten Fett-Weg-Spritze Wien

alle Preise in Euro, inkl. gesetzliche Mwst.

AQUALYX 1 Ampulle 190.-
Enzymtherapie 1 Ampullen- Set 410.-